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Wann werden behördliche Online-Vorgänge bundesweit freigeschaltet?

Initiative Bund Online

Musterbeispiel Bremen

Ausblicke auf das eGovernment

 

 


Planen Sie einen Umzug aufs Land? Oder wollen Sie sich einen Überblick über die Initiative Bund 2005 verschaffen? Recherchieren Sie als Journalist in puncto eGoverment? Hier finden Sie viele aktuelle Informationen zum Thema Umzug. Länder & Bund sind gegenwärtig damit beschäftigt, behördliche Angelegenheiten bei einem Umzug zu einfach wie möglich zu gestalten. Aktuelles finden Sie hier!
Denn nach den Plänen der Bundesregierung soll die Realisierung von Online-Rathäusern nun zügig voranschreiten. Grundlage hierfür bildet das Melderechtsrahmengesetz vom 11. Juli 2001, das es ermöglicht (sofern die gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes dies zulassen), einen Wohnortwechsel online mitzuteilen. In den nachfolgenden Passagen erfahren Sie Wissenswertes zur Online-Ummeldung, den aktuellen Stand der Entwicklung sowie Details zu den geplanten Realisierungsschritten.
Da die Bereitstellung, die Pflege und der Ausbau der erforderlichen Web-Techniken länderspezifisch geregelt ist, ist eine vollständige Ummeldung via Internet zur Zeit noch nicht bundesweit möglich. Ummelden.de bietet jedoch Umzüglern die Möglichkeit, sofern die gesetzlichen Bestimmungen des Bundeslandes, in das sie umgezogen sind, dies zulassen, sich von ihrem PC aus ab-, an- bzw. umzumelden. Die gängigen Online-Formulare der Einwohnermeldeämter, die diesen Service bereits anbieten, werden Umzügler auf ummelden.de zukünftig vorfinden. Die Vorteile dieser Services liegen auf der Hand: Umziehende müssen sich weder nach den Öffnungszeiten des zuständigen Amtes richten noch ausgedehnte Wartezeiten in Kauf nehmen.

Initiative Bund Online 2005

Dass die Bundesregierung die Bedeutung des Schlagwortes eGovernment ernst nimmt, wird durch die Initiative „Bund Online 2005“ deutlich. In dieser Arbeitsgruppe verpflichtet sich die Regierung, bis 2005 alle internetfähigen Dienstleistungen der Bundesregierung online zugänglich zu machen. Genauso wie die Parteien in den vergangenen Monaten mit großen Schritten ihre Online-Auftritte zu professionalisieren versuchten, genauso ist die Regierung offensichtlich bemüht, das Web in ihre Kommunikationspolitik zu integrieren.
Schließlich ist das Internet längst zum Massenmedium avanciert und in nur wenigen Jahren zu einer der wichtigsten Säulen der weltweiten Medienlandschaft aufgestiegen. Ziel der Initiative „Bund Online 2005“ ist es, Bürgern zu ermöglichen, kommunale Dienstleistungen genauso unabhängig wie Bankgeschäfte, das bedeutet ohne Beschränkung durch Öffnungszeiten, online durchzuführen. Bundesweit führend bei der Realisierung dieser Bestrebungen sind die Bundesländer Bremen, Niedersachsen und Baden-Württemberg.

Musterbeispiel Bremen

Bremen beispielsweise wurde im November 2001 in Brüssel für seine Bemühungen, die Entwicklungen möglichst effektiv voranzutreiben, im Rahmen des Aktionsplans eEurope und des Programms IST (Information Society Technologies) mit dem „ eGovernment good practice“ Gütesiegel ausgezeichnet. Ein Beispiel für Bremens gute Leistungen: Der Bevölkerung soll dabei geholfen werden, das neue Kommunikationsmedium Internet unter Benutzung der Signaturkarte optimal nutzen zu können. Bremen wird bei diesen Bemühungen durch den Verein „Komm mit ins Netz e.V.“ unterstützt. Bereits eingerichtete öffentliche Internetzugänge werden dabei ausgebaut, und bei Bedarf wird den Bremerinnen und Bremern fachkundige Anleitung angeboten, um das Internetportal optimal für Dienstleistungen im Bereich Verwaltung nutzen zu können.

Ausblicke auf das eGovernment

Auch in Anbetracht der Bestrebungen der Bundesregierung ist es absehbar, dass künftig die „virtuelle Behörde“ eine funktionierende Alternative zum klassischen Behördengang sein wird. Musste man bisher unter Umständen Urlaub nehmen, um sich in seiner neuen Stadt anzumelden, gelingt dies zukünftig mit ein paar Mausklicks bequem von zu Hause aus. Während bisher die Nerven durch lange Wartezeiten in den Behörden strapaziert wurden, wird man die gewonnene Zeit künftig sinnvoller nutzen können. Bürger und Behörden können durch die Möglichkeit, Formulare online auszufüllen und zu versenden, Zeit, Kosten und Nerven sparen.
Deshalb ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis „Online-Ummelden“ genauso selbstverständlich geworden ist, wie heute eMails zu versenden.
Auf ummelden.de werden wir Umzügler regelmäßig auf dem neuesten Stand halten, was die Möglichkeiten moderner Online-Behörden anbelangt. Auch wir wünschen uns diese Zeiten schnell herbei.